Tipp’s für ein Top-Team

„So richtig gute Teams gibt es doch heute in keinem Unternehmen mehr …“

höre ich in letzter Zeit immer häufiger. Aber was zeichnet denn ein „gutes Team“ aus?

Top-Team

 

Definition Team:

 

T ogether                                                  gemeinsam

E veryone                                                 schafft

A chieves                                                  jeder Einzelne

M ore                                                       mehr

 

15 Spiel-Regeln für ein Top-Team:

 

  1. Unterstützt die Regeln und Ziele der Firma
  2. Sprecht positiv über Eure Kollegen und die Firma
  3. Wenn ein Problem auftaucht, sprecht konstruktiv mit Euren
  4. Kollegen darüber, entwerft verschiedene Lösungswege und
  5. kommt zu einer Vereinbarung
  6. Haltet die Vereinbarung ein
  7. Wenn ein Problem auftaucht, prüft , was im System geändert werden
  8. muss, bevor ihr jemanden beschuldigt
  9. Zeigt Siegeswillen und erlaubt, dass die Anderen auch gewinnen
  10. Strebt nach der kontinuierlichen Verbesserung
  11. Unternehmt alles Mögliche, um die Ziele zu erreichen
  12. Unternehmt alles Mögliche, um Eure Team-Mitglieder zu unterstützen
  13. Haltet Eure Termine ein (Pünktlichkeit)
  14. Lasst keinen Kollegen im Stich, der Hilfe braucht
  15. Helft rechtzeitig, oft und ohne Bedingungen zu stellen
  16. Seid effektiv (wirksam) und effizient (mehr mit weniger)
  17. Haltet Eure Zusagen ohne Ausreden ein
  18. Seid offen für neue Ideen und seht, wie Ihr sie umsetzen könnt

 

Sichern Sie’s ab mit Ritualen:

Weil: Einzelne ändern sich, aber Teams halten zusammen …

Ein in meinen Augen geniales Ritual: WIFLE

Das WIFLE ist ein leistungsfähiges Werkzeug bei der Zusammenstellung eines Teams, das Ihre Ideen in Ihrem Unternehmen durchsetzt.

WIFLE bedeutet ‚What I Feel Like Expressing‘ – ‘Was ich gerne zum Ausdruck bringen möchte’ – und erlaubt allen Teammitgliedern, ihre Gefühle zu äußern – in beruflicher wie auch persönlicher Hinsicht. Zu oft geht man von der Annahme aus, dass die Menschen alles zu Hause zurücklassen, wenn sie zur Arbeit kommen, doch in Wirklichkeit können gerade diese Gefühle, die nicht ausgedrückt oder die gar unterdrückt werden, ihre Leistung im Team beeinträchtigen.

 

WIFLE-Sitzungen sollten wirklich regelmäßig abgehalten werden, je nach Ihrer persönlichen Betriebsstruktur mindestens einmal wöchentlich, aber möglicherweise sogar täglich. Zum Beispiel kann es eine gute Idee sein, ein Treffen gleich Montag morgens mit entsprechender Zielvereinbarung und ein weiteres am Ende der Woche mit Rückblick auf die Woche zu vereinbaren.

 

Und die Regeln für WIFLE sind …

Sitzen Sie in einem Kreis.

Beginnen Sie mit der Person, die neben Ihnen sitzt, und fragen Sie diese ganz einfach “Was möchten Sie gern ausdrücken?”

Diese Person darf alles sagen, was sie oder er fühlt – ohne Unterbrechung, das ist sehr wichtig.

Auch non-verbale Reaktionen (sowohl zustimmender als auch ablehnender Art) sollten möglichst unterbunden sein.

Sie verschwenden Ihre Zeit, wenn sich nicht alle Personen sicher fühlen, dass sie wirklich ihre Gefühle äußern können.

Die Person, die gesprochen hat, schließt mit den Worten, „Das ist, was ich zum Ausdruck bringen wollte, „Danke“, und fragt dann die nächste danebensitzende Person „Herr / Frau … was möchten Sie/Du gerne zum Ausdruck bringen?“

Nachdem jeder seine Gefühle zum Ausdruck gebracht hat (und wirklich nur dann), können Sie fragen, ob irgendjemand “Verbrennungen” erlitten hat. Eine Verbrennung besteht darin, dass jemand, der sich missverstanden oder schlecht behandelt fühlt, sich in diesem Fall mit den anderen Teilnehmern auseinandersetzt – d. h. sich entweder entschuldigt oder erklärt, was wirklich passiert ist.

 

Wenn diese Sitzungen richtig durchgeführt werden, werden Sie bald feststellen, dass Ihre Teams viel besser zusammenhalten, sich auf persönlichere Weise begegnen und sich nicht nur als Arbeitskollegen verstehen.

Wichtig ist es, dass jeder wissen muss, dass Beschwerden kein persönlicher Angriff sind, sondern sich auf Verhalten richten. Das ist wesentlich, damit alle sich sicher fühlen, dass sie Kritik am System äußern, und damit Verbesserungen wie auch Fortschritt erreicht werden können.

Sie können auch andere Varianten versuchen wie z. B. Hoch und Tiefs. Dabei können die Teammitglieder ihre Hochs und Tiefs während einer WIFLE-Woche zum Ausdruck bringen.

Und vergessen Sie vor allem nicht, dass eine offene, ehrliche Kommunikation den ersten Schritt in der Schaffung eines Top-Teams bedeutet.

 

Herzlichst, Ihre

Gerhild Klinkow